Krieg

"KRIEG"
Ludwig Renn
100 Jahre Ende 1. Weltkrieg
Ein Livehörspiel
nach dem Roman von Ludwig Renn
und Texten über die Marburger Jäger
Premiere
09. März
Wo
Lomonossowkeller
Gefördert durch
Kulturamt Marburg & Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
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Die Realität des Krieges

Krieg, Ludwig Renn und die Marburger Jäger im 1. Weltkrieg – Ein Hörspiel

Das Ende des 1. Weltkriegs jährt sich 2018 zum hundertsten Mal. Der Krieg, er bedingt die Politik Europas bis heute, war auch Folge eines übersteigerten Nationalbewusstseins. Und gegenwärtig, nach über siebzig Jahren Frieden in Mitteleuropa, gibt es wieder nationalistische Bestrebungen. Geschichtsverleugnung, Unkenntnis und das Vergessen sind nach unserer Auffassung, unter anderen, Gründe für diese Entwicklung.

Wir sehen unsere Aufgabe als Kulturschaffende darin, dem „Vergessen“ und dem „Leugnen“ entgegenzuwirken und die Realität des Krieges in einer verunsicherten aber friedlichen Gesellschaft im Bewusstsein zu erhalten.

Mit Live-Hörspielszenen aus Ludwig Renn`s Roman „ Krieg“ und  aus der Schrift „Zur Geschichte der Marburger Jäger“ sowie Licht & Toneffekten und speziellen musikalischen Themen soll eine gewisse „Greifbarkeit“ der realen Vorgänge entstehen. 

MEHR ERFAHREN

Ludwig Renn`s Roman

In Ludwig Renn`s autobiografischen Roman: „Krieg“, berichtet ein einfacher Soldat (der Gefreite Renn) aus Sachsen, der von Beginn an am Krieg beteiligt war und Augenzeuge der Ereignisse in Belgien wurde, über die Vorgänge an der Westfront und dem Widerstand, den die deutschen Soldaten durch die belgische Bevölkerung erlebten. „Weshalb muss man sich hassen, wenn man gegeneinander Krieg führt?“, fragt er noch in einer Mischung aus Naivität und Hochmut, als die Truppe durch das neutrale Belgien marschiert und von den Einheimischen mit hasserfüllten Gesichtern erwartet wird.

Soldat Ludwig Renn tritt als Mann ohne Vergangenheit auf. Die Handlung konzentriert sich auf seine vier Jahre als Frontsoldat. Alles spielt sich im Kreise seiner Kompanie ab. Renn, der in seiner Truppe bald als „unverwundbar“ gilt, obgleich er schwer verwundet wird, macht Karriere bis zum Vize-Feldwebel.

Vorrücken, scheitern, zurückziehen, vorrücken, unter schwerem Beschuss ausharren. So berichtet Renn von Gefechten, Schlachten – die Schlacht an der Marne (1914), über den Stellungskrieg der Folgejahre mit der Sommeschlacht (1916), der Schlacht an der Aisne (1917) und der Deutschen Frühjahrsoffensive 1918 –  und auch von Massakern an der belgischen Zivilbevölkerung.

Der Roman erschien etwa zur gleichen Zeit wie „Im Westen nichts Neues“, 1928, wurde in 10 Sprachen übersetzt und erlangte einen Welterfolg. 

Marburger Jäger

Die Geschichte der „Marburger Jäger“, die auch in Belgien stationiert waren und mit der 3. Armee, die ebenfalls aus Sachsen stammte, zusammengelegt wurde, soll dokumentarisch eingeflochten werden und die Perspektive des Hörers ändern: Bericht von der Front (aus dem Roman „Krieg“) – Bericht über die Marburg Jäger, mit Hintergrundinformationen zum Verlauf des Krieges an der Westfront.

Hierbei beziehen wir uns auf die Arbeit der Geschichtswerkstatt Marburg, die die Schrift: „Zur Geschichte der Marburger Jäger“ 2013 veröffentlichte.

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