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Krieg_Foto: Isabel Streibig
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Krieg_Foto: Isabel Streibig
Krieg_Foto: Isabel Streibig

Project details

  • nach dem Roman von : Ludwig Renn
  • Textfassung & Regie : Daniel Sempf
  • Dramaturgie : Franz Burkhard
  • Fotos : Isabel Streibig
  • gefördert durch : Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst Wiesbaden und Fachdienst Kultur der Universitätsstadt Marburg

100 Jahre Ende 1. Weltkrieg

Inhalt


„Weshalb muss man sich hassen, wenn man gegeneinander Krieg führt?“

Ein einfacher Soldat (der Gefreite Renn) aus Sachsen schildert auf eindrückliche Weise seine Erlebnisse an der Westfront und den Widerstand, den die deutschen Soldaten durch die belgische Bevölkerung erlebten. „Weshalb muss man sich hassen, wenn man gegeneinander Krieg führt?“, fragt er noch in einer Mischung aus Naivität und Hochmut, als die Truppe durch das neutrale Belgien marschiert und von den Einheimischen mit hasserfüllten Gesichtern erwartet wird.

Die Handlung

Soldat Ludwig Renn tritt als Mann ohne Vergangenheit auf. Die Handlung konzentriert sich auf seine vier Jahre als Frontsoldat. Alles spielt sich im Kreise seiner Kompanie ab. Renn, der in seiner Truppe bald als „unverwundbar“ gilt, obgleich er schwer verwundet wird, macht Karriere bis zum Vize-Feldwebel. Vorrücken, scheitern, zurückziehen, vorrücken, unter schwerem Beschuss ausharren, Renn lässt den Leser / Zuhörer teilnehmen an Gefechten und Schlachten. Detailliert schildert er den Einmarsch in das neutrale Belgien, welcher geprägt ist durch die Unerfahrenheit der deutschen Soldaten, von Massakern an der belgischen Zivilbevölkerung und von seiner Angst und den Zweifeln, die er als ausgebildeter Soldat nicht haben dürfte.

Der Roman erschien etwa zur gleichen Zeit wie “Im Westen nichts Neues“ 1928 und wurde in 10 Sprachen übersetzt.


Die Geschichte der „Marburger Jäger“

Die Geschichte der „Marburger Jäger“, die auch in Belgien stationiert waren und mit der 3. Armee, die ebenfalls aus Sachsen stammte, zusammengelegt wurde, ist dokumentarisch eingeflochten. Hierbei beziehen wir uns auf die Arbeit der Geschichtswerkstatt Marburg, die die Schrift: „Zur Geschichte der Marburger Jäger“ 2013 veröffentlichte.


Produktion

Über das Stück


Live-Hörspielszenen (dramatisierte Texte, Fassung von Daniel Sempf) aus Ludwig Renn`s Roman „ Krieg“, Auszüge aus der Schrift „Zur Geschichte der Marburger Jäger“, sowie Hintergrundinformationen zum Verlauf des Krieges an der Westfront von 1914 bis 1918 bilden die Grundlage der Inszenierung, um die Perspektive des Hörers zu ändern und die Realität der Vorgänge greifbar und verständlich zu machen. Licht- &Toneffekte, sowie spezielle musikalische Themen unterstützen diesen Perspektivwechsel.

100 Jahre Ende 1. Weltkrieg

Das Ende des 1. Weltkriegs jährt sich 2018 zum hundertsten Mal. Der Krieg, er bedingt die Politik Europas bis heute, war auch Folge eines übersteigerten Nationalbewusstseins. Und gegenwärtig, nach über siebzig Jahren Frieden in Mitteleuropa, gibt es wieder nationalistische Bestrebungen. Geschichtsverleugnung, Unkenntnis und das Vergessen sind nach unserer Auffassung, unter anderen, Gründe für diese Entwicklung. Wir sehen unsere Aufgabe darin, dem „Vergessen“ und dem „Leugnen“ entgegenzuwirken und die Realität des Krieges in einer verunsicherten aber friedlichen Gesellschaft im Bewusstsein zu erhalten.

Der Roman erscheint im Aufbau Verlag GmbH & Co.KG Berlin


Produktion

Musik


Angriff

by Ben Streibig | Die Hörtheatrale-Krieg




Reflexion und Granaten

by Ben Streibig | Die Hörtheatrale-Krieg


Zusammenbruch

by Ben Streibig | Die Hörtheatrale-Krieg


Infos

Hintergründe


Über die Marburger Jäger im 1. Weltkrieg

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Ludwig Renn und der Krieg

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Presse


Krieg von Ludwig Renn

Live-Hörspiel gegen das Vergessen Hörtheatrale erinnert an 1. Weltkrieg Marburg Eigentlich kennt man Daniel Sempf und Stefan Gille von der Hörtheatrale Marburg aus Live-Hörspielen zu den berühmten Werken von Arthur Conan Doyle rund um Sherlock Holmes. Bereits 14 Stücke hat Sempf in Szene gesetzt und zehn davon zusammen mit Gille auf die Bühne gebracht. In
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