Das Zeichen der Vier

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Project details

  • Krimi nach : Arthur Conan Doyle

    Inhalt


    Kein neuer Fall ist in Sicht.

    Da hilft nur Ablenkung, und so stürzt sich Sherlock Holmes erneut in den Genuss von „Rauschmitteln“, ganz zum Leidwesen seines treuen Freundes Dr. Watson. Doch auch dieser kann ihn nicht von der Zerstörung seines wunderbaren Verstandes abhalten. Das schafft letztlich nur eine neue attraktive Klientin, Miss Mary Morstan, die um Rat und Hilfe bittet.

    Miss Morstan erhält jedes Jahr am selben Tag eine wertvolle Perle von einem unbekannten Wohltäter. Nun hat sie dieser Unbekannte auch noch zu einem Treffpunkt bestellt. Haben diese Perlen etwas mit dem Verschwinden ihres Vaters zu tun? Und wie hängt der jüngste Mordfall in Upper Norwood mit alldem zusammen? Sofort sind Holmes und Watson begeistert bei der Sache, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.

    Ein Fall, der allen Drei alles abverlangt, eine gefährliche Verfolgungsjagd auf der Themse und sogar eine unerwartete Berg-und-Tal-Fahrt der Gefühle.


    Produktion

    Über das Stück


    Das Zeichen der Vier ist der zweite Sherlock-Holmes-Roman von Sir Arthur Conan Doyle. Er erschien zuerst 1890 in der Februar-Ausgabe von Lippincott’s Monthly Magazine unter dem Titel The Sign of the Four und wurde noch im selben Jahr von Spencer Blackett unter dem Titel The Sign of Four als Buch veröffentlicht.




    Termine


    noch keine



    Team


    Daniel Sempf
    Daniel Sempf
    Geboren in Dresden und dort
    Franziska Knetsch
    Franziska Knetsch
    Die Seele der Hörtheatrale! Nach

     

    n.n.

    Ein Rausch für die Vorstellungskraft

    Bereits seit 2009 bereichert die Hörtheatrale in Marburg, unter der Leitung von Daniel Sempf,mit seinen originellen und aufwendigen Produktionen das Publikum. Dabei werden alle verfügbaren Mittel in Bewegung gesetzt.

    Marburg. Die Produktionen quellen förmlich über vor Einfallsreichtum und Bemühen der Beteiligten. Nicht nur die akustischen Elemente, auch Sound und Kostüm regen die Phantasie der Besucher an. So geschehen am Freitagabend, als es auf dem Gelände des TC Marburg 1912 galt mit viel Witz und Raffinesse das Rätsel um „Das Zeichen der Vier“ von Arthur Conan Doyl zu lösen.

    Passend zum regnerischen Wetter beginnt das Hörtheater mit lautem Donner und Getöse. Von Anbeginn öffnen akustische Elemente die Tore der Phantasie und das Publikum wird in eine Welt der Irrungenund Wirrungen geführt. Stefan Gille in der Rolle des Holmes, stürzt sich vor lauter Langeweile in den Kokainrausch. Erst als der „mangelnden geistigen Stimulation“ durch Franziska Knetsch, die Mary Morstan spielt ein Ende gesetzt wird, löst er sich von diesem. Sie beschert Holmes und Dr. Watson nicht nur einen neuen, langersehnten Fall, sondern bezaubert auch mit Attraktivität und Grips.

    Vor allem der gute Dr. Watson, gespielt von Daniel Sempf, schwebt unmittelbar auf Wolke Sieben.Während Watson von Miss Morstans Erscheinung hin und weg ist, betrachtet Holmes die angenehme weibliche Erscheinung eher rational und widmet sich umso interessierter der Auflösung des Falls. Was hat die Einladung zu einem rätselhaften Treffen mit dem Verschwinden von Miss Morstans Vater zu tun? Wer ist der Mann mit dem Holzbein? Und wieso werden die Detektive um ein Haar von giftigen Pfeilen getroffen? Mutig und charmant treten die drei der spannenden Angelegenheit gegenüber.

    Sie begegnen dabei indischen Palästen, neurotischen Figuren und erleben sogar eine wilde Verfolgungsjagd auf der Themse. Dabei bekommen sie Unterstützung von Holmes weitem Netzwerk an Helfern, welches ebenfalls von den drei Schauspielern dargestellt wird – womit sie mal wieder ihre Vielfältigkeit unter Beweis stellen. Besonders Franziska Knetsch beeindruckt mit ihrem universellen Können und verdient sich sogar Zwischenapplaus. Ob als Hund Tobi oder Inspektor mit osteuropäischem Einschlag- flüssig wechselt sie von Rolle zu Rolle und ist wahrlich überall zuhause.

    Jedes Türknarzen ist zu hören 

    Gefüllt von Licht-und Akustik-Elementen wird die Vorstellungskraft des Publikums inspiriert. Jedes knarzen der Tür, jede Zugluft ist zu hören, jede Bewegung und Handlung wird untermalt. Auch das mimische Spiel und   die Kostüme werden raffiniert eingesetzt. Ein spartanisches Bühnenbild, samt beleuchteter Rückwand und einer einzigen Lampe reichen dem Stück aus.

    Das Zeichen der Vier“ erschien 1890 und ist der zweite Sherlock-Holmes- Roman aus der Feder des geadelten Sir Arthur Conan Doyle (1859 bis 1930). Nach seinem Medizinstudium begann er aus Patientenmangen in seinen Praxen, Geschichten rund um die Figuren Sherlock-Holmes zu schreiben. Später kamen ebenso historische Romane und Science-Fiction hinzu.

    von Nigar Ghasimi