LINKe WEIHNACHTEN

Geschichten vom Fest der Liebe und anderen Ungerechtigkeiten

04

Dezember
Weihnachten ist das Fest der Liebe. Sagt man.
Kerzen brennen. Menschen rücken zusammen. Man beschenkt sich, ist großzügig, friedlich und für ein paar Tage sogar ausgesprochen nett zueinander. So zumindest der Plan. Denn Weihnachten kann auch ganz schön link sein.
Während drinnen die Gans angeschnitten wird, steht draußen jemand im Kalten. Das sorgsam ausgesuchte Geschenk ist eine Katastrophe. Die Familie, die sich das ganze Jahr erfolgreich aus dem Weg gegangen ist, sitzt plötzlich gemeinsam an einem Tisch. Und spätestens nach dem dritten Glas Rotwein zeigt sich, wie belastbar der viel beschworene Weihnachtsfrieden tatsächlich ist.
Dabei fängt die Sache eigentlich ganz anders an: Weihnachten ist eines der großen christlichen Feste. Eine Geschichte von Hoffnung, Nächstenliebe und einem Kind, für das zunächst nicht einmal ein ordentliches Zimmer zu finden war. Zweitausend Jahre später haben wir Fußbodenheizung, Expressversand und Geschenkpapier mit Goldprägung.
Es muss also etwas passiert sein.
Mit „LINKE WEIHNACHTEN – Geschichten vom Fest der Liebe und anderen Ungerechtigkeiten“ lädt die Hörtheatrale zu einem Weihnachtsabend ein, an dem nicht alles glänzt, nur weil Lametta darauf liegt.
Es geht um Menschen mit zu viel und Menschen mit zu wenig. Um großzügige Gesten und ziemlich eigennützige Absichten. Um Geschenke, die alles verändern. Um Einsamkeit, Überfluss, Familienfrieden, kleine Gemeinheiten und große Gefühle.
Und manchmal um Menschen, die trotz allem etwas sehr Unvernünftiges tun: Sie sind gut zueinander. Mal komisch, mal bissig, mal bitter, mal berührend – ein literarischer Weihnachtsabend mit Stimme, Atmosphäre und Geschichten, die dort anfangen, wo die Weihnachtswerbung gewöhnlich aufhört.
Frohes Fest. Wird schon.

04

Dezember

LINKe WEIHNACHTEN Geschichten vom Fest der Liebe und anderen Ungerechtigkeiten

Fr. | 20:00– 22:00 (inkl. Pause) | Lomonossowkeller