EDGAR ALLAN POE – TALES OF MYSTERY

Das Fass Amontillado und andere unheimliche Geschichten

20

November
Gesang / Musik
Es Sprechen
Sounddesign | Regie | Textfassung

Das Fass Amontillado

Was geschieht, wenn eine Kränkung nicht vergeht? Wenn aus verletztem Stolz Hass wird – und aus Hass der Wunsch nach Rache?

Ein Mann lockt seinen vermeintlichen Freund tief hinab in ein Kellergewölbe – mit dem Versprechen auf ein seltenes Fass Amontillado. Doch je weiter sie in die Dunkelheit vordringen, desto deutlicher wird: Es geht nicht um Wein, sondern um Rache.

Edgar Allan Poe führt uns dorthin, wo Vernunft in Wahnsinn kippt, Schuld zu Angst wird und hinter der nächsten Mauer vielleicht besser nichts verborgen wäre.

Sängerin Judika Tschammer und Schauspieler Daniel Sempf verbinden Poes Geschichten mit Gesang, Schauspiel und atmosphärischem Sound zu einem düster-sinnlichen Abend im Gewölbekeller.

Edgar Allan Poe

Edgar Allan Poe wurde 1809 in Boston als Sohn zweier Schauspieler geboren. Nach dem frühen Tod seiner Mutter wuchs er bei dem Kaufmann John Allan in Richmond auf. Studium und Militärakademie brach er ab und entschied sich schließlich für ein Leben als Schriftsteller, Journalist und Literaturkritiker.

Mit seinen Geschichten über Angst, Wahnsinn, Rache und Tod wurde Poe zu einem Wegbereiter der modernen Horror- und Kriminalliteratur. Das Unheimliche lauert bei ihm nicht nur im Dunkeln – sondern vor allem im Kopf seiner Figuren.

Poe starb 1849 im Alter von nur 40 Jahren in Baltimore. Die Umstände seines Todes sind bis heute nicht vollständig geklärt.

17

Oktober

EDGAR ALLAN POE – TALES OF MYSTERY

Sa. | 17:00– 17:45 | Alte Brennerei Ziegenhain

20

November

EDGAR ALLAN POE – TALES OF MYSTERY

Fr. | 20:00– 22:00 (inkl. Pause) | Lomonossowkeller

18

Dezember

EDGAR ALLAN POE – TALES OF MYSTERY

Fr. | 20:00– 22:00 (inkl. Pause) | Lomonossowkeller
“

Das schwatzende Herz - Mal mit wahnhaft verzerrtem Gesicht, mal mit steinerner Miene formte der Schauspieler die Worte des Altmeisters der Horrorliteratur Edgar Allan Poe, dessen Klassiker ihre Wirkung im alten Steingewölbe des Lomonossow-Kellers am Markt voll entfalten konnten.

Marcus Hergenhan / Oberhessische Presse 16.03.2016